Bei der Veranstaltung zum „19. August – Welt-Beykozlular-Tag“ in Beykoz, Istanbul, bei der der Künstler Suavi auftrat, wurde ein Angriffsversuch durch eine Gruppe unternommen. Dazu gab der Anwalt des Künstlers eine Erklärung ab.

Der Anwalt Bişar Abdi Alınak erklärte, dass rechtliche Schritte eingeleitet wurden, und dankte allen besonnen handelnden Bürgerinnen und Bürgern. Laut einem Bericht von DurakMedya hat der bekannte Künstler Suavi nach dem Angriff auf der Bühne ein rechtliches Verfahren eingeleitet.

Alınak erklärte:

„Der erfahrene Künstler Suavi wurde vor dem Konzert am 19. August 2024, das auf Einladung der Stadtverwaltung Beykoz organisiert wurde, durch Beiträge von Funktionären der Bezirksorganisation der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) gezielt zur Zielscheibe gemacht. Er wurde durch Anschuldigungen, Beleidigungen und Verleumdungen sowie durch Aufrufe zur gewaltsamen Verhinderung seines Konzerts angegriffen.

Infolge dieser koordinierten Beiträge – insbesondere über die sozialen Medien des Bezirks und dessen Vorsitzenden – versuchte eine Gruppe, das Konzert anzugreifen, und gefährdete damit die Sicherheit unseres Mandanten und des Publikums.

Die beste Antwort auf diese Angriffe gegen unseren Mandanten, der zu Unrecht mit Kriminalität und Gewalt in Verbindung gebracht wird, kam von seinen Zuhörern, die seinen Namen nur mit Frieden und Brüderlichkeit verbinden, sowie von den Katastrophenopfern, denen er mit all seinen Mitteln geholfen hat.

Diese Provokation, die bei einem öffentlichen Konzert ohne Altersbeschränkung unter Missachtung der Sicherheit von Kindern durchgeführt wurde, stellt einen Angriff auf das gemeinsame Gewissen und den gesunden Menschenverstand der Gesellschaft dar.

Dass dieser verwerfliche Versuch genau mit der Darbietung der Liedzeile ‚Ich habe mein Brot geteilt und gegessen‘ zusammenfiel, zeigt deutlich den Gegensatz zwischen denen, die ein brüderliches Zusammenleben aller Menschen wollen, und denen, die ihre Straftaten hinter Hasskampagnen verstecken.

Wir teilen mit, dass wir alle notwendigen rechtlichen Schritte einleiten werden, damit diese Personen und Strukturen, die bereits im öffentlichen Gewissen verurteilt sind, auch vor dem Gesetz die verdienten Sanktionen erhalten. Gleichzeitig danken wir im Namen unseres Mandanten allen, die Solidarität gegen diese Angriffe gezeigt haben.“

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