Heftige Worte von Müjde Ar zu den Vorwürfen, sie habe „Journalisten angegriffen“...
Die Künstlerin Müjde Ar ist mit den Vorwürfen in den Fokus geraten, sie habe „Journalisten angegriffen“. Ar erklärte, dass der Vorfall verzerrt dargestellt worden sei und gab bekannt, rechtliche Schritte eingeleitet zu haben.
Die bekannte Schauspielerin des türkischen Kinos war in der vergangenen Woche beim Einkaufen im Akmerkez in Istanbul gesichtet worden und geriet anschließend in einigen Medien mit den Vorwürfen in die Schlagzeilen.
Ar brach ihr Schweigen und sprach mit Sibel Yükler von T24, wobei sie erklärte, rechtliche Schritte eingeleitet zu haben.
„SIE ZEIGTEN KEINEN PRESSEAUSWEIS“
Ar erklärte, dass vier Personen, die sich ihr näherten, angaben, Journalisten zu sein, jedoch weder Ausweise noch Presseausweise vorzeigten, und schilderte den Vorfall wie folgt:
„Ich bemerkte vier Personen, die sich mir aus sehr kurzer Distanz näherten. Ich wurde nervös, ohne zu verstehen, was geschah. Sie stellten sich als Journalisten vor, zeigten jedoch keinerlei Nachweis. Ich reagierte darauf. In einigen Veröffentlichungen wurde diese Reaktion jedoch als ‚Angriff auf Journalisten‘ dargestellt.“
„ICH HATTE SICHERHEITSBEDENKEN“
Ar erklärte, dass der Vorfall in sozialen Medien und auf einigen Nachrichtenplattformen verzerrt dargestellt worden sei und die Öffentlichkeit in die Irre geführt wurde.
Die Schauspielerin betonte, dass sich die Situation aus persönlichen Sicherheitsbedenken entwickelt habe, und erklärte, dass über ihren Anwalt rechtliche Schritte eingeleitet wurden.
ERKLÄRUNG DES ANWALTS
Der Anwalt von Müjde Ar, Bişar Abdi Alınak, erklärte, dass sich die Leitung des Einkaufszentrums bei Ar entschuldigt habe. Zudem wies er darauf hin, dass unerlaubte Aufnahmen gemacht worden seien und die veröffentlichten Bilder nicht der Realität entsprechen:
„Die Reaktion unserer Mandantin auf das Annähern an sie und die Verletzung ihres persönlichen Raums beruhte auf Sicherheitsbedenken. In einigen Medien wurde dieser Umstand jedoch aus dem Zusammenhang gerissen und falsch dargestellt.“
Alınak betonte, dass der Status als öffentliche Person keine Rechtfertigung für Eingriffe in das Privatleben darstelle und kündigte an, den rechtlichen Kampf konsequent fortzusetzen.